Wie bekomme ich ansprechende Artikelbilder?

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Daher ist es wichtig,  dass du besonderen Wert auf professionelle Artikelfotos legst.

Im Idealfall ist es dir gestattet die Fotos des Herstellers oder Zwischenhändlers zu benutzen. Informiere dich jedoch im Vorfeld darüber, ob es dir erlaubt ist, damit du keine Urheberrechte verletzt. Sollte das nicht möglich sein, so musst du die Fotos für deine Artikel selber erstellen.

Dazu musst du nicht gleich einen Profi engagieren. Mit einigen Tricks kannst auch du mit einfachen Bordmitteln deine Artikel in Szene setzen. Voraussetzung dafür sind:

  • eine Digitalkamera der Mittelklasse (möglichst keine Handycam)
  • ein Stativ
  • eine geeignete Beleuchtung. Alternativ genügt der Blitz in der Kamera.

 

Folgendes gilt beim Erstellen von Artikelfotos zu beachten

 

Die Wahl des Hintergrundes

Verwende einen neutralen Hintergrund damit das Produkt in den Vordergrund gelangt (keine Blümchentapete im Hintergrund und keine gestreifte Tischdecke verwenden). Auf dem Foto sollte sich in der Regel nur das Produkt befinden und kein Raumhintergrund oder Menschen zu sehen sein. Mithilfe einer Pappe oder mit einem Stück Stoff kannst du schnell einen professionell wirkenden Hintergrund zaubern und schöne Schatteneffekte erzielen. Mit etwas Know-How im Umgang mit entsprechender Bildbearbeitungssoftware lassen sich die Bilder im Nachhinein noch am Computer bearbeiten und ungewünschte Elemente entfernen oder retuschieren.

 

Verschiedene Detailaufnahmen

Bei Produkten ohne eindeutige Funktion oder Nutzen empfiehlt es sich, mehr als ein Foto zu machen. Detailaufnahmen oder Aufnahmen der Gesamtmenge sowie verschiedene Perspektiven erleichtern dem Betrachter die Entscheidung. Der Vorteil für dich als Verkäufer: je genauer sich der Käufer das Produkt vorher ansehen kann, desto geringer ist die Retourenquote der Waren.

 

Artikel vorbereiten

Beim fotografieren von Neuware ist es wichtig, dass diese vorher sorgfältig ausgepackt und vorbereitet wird. Bei Textilien kann das heißen, dass der Artikel gebügelt werden muss. Bei technischen Gerätschaften oder Möbeln kann es notwendig sein, dass die Ware zuerst zusammengebaut werden muss.

Manchmal kann es auch ausreichen, die Ware in der Verpackung zu fotografieren (z.B. Parfum im zugeschweißten Umkarton, Spielwaren in der Verpackung). Oft ist es üblich, dass der Lieferant ein Fotomuster zur Verfügung stellen kann, denn die einmal ausgepackte Ware lässt sich in diesem Fall nicht mehr als “neu” verkaufen.

Tipp: Für eine ganz professionelle Fotoerstellung ist es ratsam die Anschaffung eines Aufnahmetisches oder mobilen Fotostudios in Erwägung zu ziehen.

Nach dem Fotografieren lässt sich mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes das Optimum aus deinen Fotos herausholen. Dazu musst du dir nicht gleich für viel Geld Adobe Photoshop zulegen, sondern du kannst alternativ auch preiswertere Software mit ausreichenden Funktionen verwenden.

Mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes kannst du z.B.:

  • den richtigen Ausschnitt  bestimmen (Beschneiden von Bildern)
  • Korrekturen vornehmen (Farben, Schärfe, Helligkeit)
  • Bilder freistellen
  • Bilder mit Effekten versehen
  • Wasserzeichen anbringen
  • Bilder in die richtige Größe bringen
  • Bilder komprimieren und ins richtige Dateiformat bringen.

Supr verwaltet deine Bilddateien in den Formaten .jpg oder .png bis zu einer Größe von 2 MB.


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